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Andacht

Fasten ist wie Aufräumen

Am Aschermittwoch beginnt die Vorbereitungszeit für Ostern. Viele nehmen diese 40 Tage als Fastenzeit wahr – die katholischen Christen sowieso, mehr und mehr aber auch die evangelischen – oder auch Menschen, die gar nicht in der Kirche sind.
Bei manch einem mag sich in diesem Jahr Widerstand regen: "Das Leben ist doch schon schwer genug. Die Angst vor dem Virus, die vielen Belastungen, die vielen Einschränkungen an Begegnungen und Spaß – und jetzt auch noch Fasten ...?"
Aber Fasten ist ja nicht nur eine weitere Einschränkung. Ich sehe es so ähnlich wie das Aufräumen. Lust hat man natürlich nicht immer dazu. Aber wenn man sich dann doch mal dazu durchgerungen hat, kann es richtig spannend sein: Was man dabei nicht alles findet … Hinterher fühlt man sich in der Regel besser: Leichter, sortierter, sogar ein bisschen stolz.
Ich denke, gerade in der jetzigen Situation tut es gut, sinnvolle Rituale beizubehalten. Sie geben Halt – wo sonst so vieles drunter und drüber geht.
Daher möchte ich auch in diesem Jahr – ein bisschen fasten. Zumindest auf liebgewordenen Standards verzichten. Es macht schon einen Unterschied, wenn es mal eine zeitlang keinen Alkohol gibt, keine Süßigkeiten – und keinen Sonntagsausflug mit dem Auto. Dadurch entsteht eine Lücke. Eine Lücke, die zunächst unangenehm ist. Die einem bewusst macht, wie sehr man sich schon an Luxus und Bequemlichkeit gewöhnt hat.
Unsere katholischen Geschwister bekommen am Aschermittwoch ein Aschekreuz auf die Stirn. Das erinnert daran, dass unser Leben vergänglich ist, dass wir wieder zu Asche und Erde werden. Dass aus dieser Asche aber etwas Neues hervorgehen kann! Darauf gehen wir zu, wenn wir in diesen Tagen mit dem Fasten beginnen.
Christen tun das in Solidarität mit Jesus. Der feierte schon ganz gerne; aber er fastete auch. Er führte auch sonst kein komfortables Leben. Von solchen Dingen war er unabhängig. Es ging ihm nicht um ein angenehmes Leben. Es ging ihm um eine enge Verbindung mit Gott – und um ein Leben in Gottes Sinne, um ein Leben für andere. Sein Leben war – ein Sich-Verschenken. Und genau das ist es, was zählt.
Ich weiß, davon sind wir weit entfernt.
Aber ich finde es lohnenswert, es immer wieder zu versuchen mit der Freiheit und der Unabhängigkeit in der Nachfolge Jesu.
Lasst uns auf neues Leben hoffen, auf einen neuen Blick auf die Welt und unsere Mitmenschen, auf neue Freude. Darauf, dass Gott sie schenken kann.

Uta Wendel

Pfarrerin in der Katharinenkirchengemeinde Finsterwalde-Süd

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